Archiv für Juli, 2011

IYPT 2012 in Deutschland, Bad Saulgau

Veröffentlicht: 30. Juli 2011 in Uncategorized

Gute Nachrichten aus Isfahan: Deutschland hat den Zuschlag für die Ausrichtung des IYPT 2012 erhalten. Ab nun darf also offiziell geplant werden.

Aufgrund widriger Umstände (nicht bezhalte Hotels, verweigerte Ausgabe von Reisepässen, ….) ist die Lage hier derzeit sehr unübersichtlich. Wir hoffen, dass wir demnächst irgendwie zurück in Richtung Teheran kommen und wollen dort eigentlich nur noch den Flughafen sehen.

Trotz Allem freuen wir uns über die Zusage, das IYPT 2012 in Bad Saulgau ausrichten zu dürfen und blicken zuversichtlich in die Zukunft.

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… Zwiebelroschdbroda mit Röschdkardoffl, dazu a Fläschle Lemberger

39.13% aller Stimmen gingen an das von Günter Miksch zur Nachnominierung vorgeschlagene Gericht, welches uns nun am Montag durch Marita Lehn und Jan Binder kredenzt wird.

Der Gewinner der Verlosung muss noch ermittelt werden =)

FINALE

Veröffentlicht: 29. Juli 2011 in IYPT Liveblog, SFZ® News, Vorbereitung 2011

Heute war Finaltag im Iran. Was allerdings nach dem Finale im Rahmen der offiziellen „Preisverleihung“ folgte, wir die Geschichte des IYPT wohl nachhaltig prägen.

Doch beginnen wir mit dem positiven für unsere Jungs – dem Finale:

Stage 1

Technische Probleme verzögern wieder einmal den Start eines Fights. Der iranische Beamer verweigert jegliche Zusammenarbeit mit den Rechnern der Finalteams. Die Finalteilnehmer nehmen es mit Humor, schließlich sind sie derartige Schwierigkeiten aus den 5 vorherigen Fights bereits gewohnt.

Der Koreaner präsentieren das Problem 3, „Cup drum“ in gewohnt solider Art und Weise. Der koreanische Captain hält einen perfekt auf 12 Minuten abgestimmten Report und sorgt durch diverse rhetorische Raffinessen für Staunen im Saal.
In der folgenden Opposition Österreichs gibt es eine Menge Kommunikationsprobleme, der Opponent sieht nicht gut aus, gegen den erstklassigen Staubsaugerverkäufer aus Korea, der mit klarer Körperhaltung die ganze Bühne für seine Präsentation nutzt. Halbminütlich reichen die Österreicher ihrem Teammitglied Hilfszettel. Doch der Opponent findet keinen Ansatzpunkt für seine Kritik.

Felix hält den Review für Deutschland. Es ist ein sehr solider Review, der die wesentlichen Aspekte des Fights erfasst.

Stage 2

Nun hält das österreichische Team seine Präsentation zum Problem 8, „Domino Effect“. Zur Freude der müden Zuschauer sorgen die Österreicher mit einer gelungenen Live-Demonstration des Dominoeffekts für willkommene Abwechslung. Die vorgetragene Lösung des Problems scheint den deutschen Tisch, der im Folgenden opponiert, offensichtlich nicht zu befriedigen.

So beginnt Michael nach einer sehr kurzen Präsentation seine Diskussion der Lösung. Er glänzt mit fachlich korrekten Argumenten, kann diese aber sprachlich leider nicht sauber genug herausarbeiten. Die Opposition folgt trotz alledem einem roten Faden und ist stets problemorientiert.

Der Koreanische Review sorgt erneut für Erstaunen im Publikum: Scheinbar lässig fasst das Team die relevanten Diskussionspunkte präzise zusammen und räumt so ziemlich alles ab, was Michael in seiner Diskussionszeit nicht untergebracht hat. Faszinierend.

Stage 3

Deutschland stellt seine Lösung zu Problem 5 „Car“ vor. Lorenz bringt den geschliffenen Vortrag fehlerfrei 3 Sekunden vor Ablauf der Zeit zum Ende. Auch die darauffolgenden Fragen des koreanischen Opponents beantwortet er gut.

Die Diskussion des Problems ist zerfahren. Da Korea zum ersten Mal in diesem Turnier keinen direkten Ansatzpunkt zu finden scheint, werden vor allem Kleinigkeiten diskuttiert. Und siehe da, Lorenz bringt den koreanischen Opponent kurzzeitig sogar ins Stottern – ein Novum.

Der Reviewer aus Österreich präsentiert einen guten Review, der ohne neue Ansätze alles Relevante enthält.

Was nach dem Abschluss des letzten Stages folgt, ist symptomatisch für die Organisation des Turniers. Mal wieder streikt die Iranische IT (oder besser: der/die Bediener), sodass nach Abgabe der letzen Noten keine Gesamtpunkteliste bekannt gemacht werden kann.
Entnervt reichen wir nach etwa zwei Minuten unseren Zettel IYPT-Chef Martin Plesch, der diesen sofort als „very very unofficial result“ verliest. Und siehe da: Björn hat das Ergebnis per Taschenrechner fehlerfrei errechnet. Es ist wieder einmal bezeichnend, dass Excell der iranischen Organisation derartige Probleme bereitet. Während des ganzen Turniers waren herumgeisternde „inofficial Results“ stets korrekt; während die offiziellen nie praktisch nie stimmten.

Delay ;-)

Veröffentlicht: 29. Juli 2011 in IYPT Liveblog, Lichtmalerei, SFZ® News, Vorbereitung 2011

Nachdem es einen mittelschweren Eklat bei der Preisverleihung gab (,keine Angst, unsere Jungs waren brav!), verschiebt sich die Geschichte hinter folgendem Bild um einige Stunden ;-).

Ein letzter Feinschliff

Veröffentlicht: 27. Juli 2011 in IYPT Liveblog, SFZ® News

Im „Hotelzimmer“ gehts heiß her: Abwärme des Beamers, der Laptops und 7 weiteren Personen erschweren die Vorbereitung.

Nach einer kurzen Verstärkung durch die Teamleader mit freundlicher Unterstützung des lokalen fast food Lieferanten…

…geht es wieder an die Arbeit

Ende eines Vorbereitungstages

Alles vorbereitet für morgen

Teheran trinkt.

Veröffentlicht: 27. Juli 2011 in IYPT Liveblog, SFZ® News

Es ist erstaunlich welche Menge Wasser von 3 Kerlen an 4 Tagen vernichtet werden kann.

Als angehende Pfandmillionäre gilt es Ordnung in das eigene Anlagekapital zu bringen.

Aufgrund der Lieferengpässe unserer iranischen Freunde, kam es immer wieder zu einer Untersättigung des Marktes, die uns dazu bewegte, unser Kapital über diverse Anbieter des kühlen Nass zu streuen. In Zeiten kritischer Anlagebewertungen und wenig vertrauenswürdiger Rating-Agenturen, setzten wir uns selbst mit der Materie auseinander.

Hier ist unser Ergebnis: